Was macht eine Missionsgesellschaft?
Eine Missionsgesellschaft will der verlängerte Arm einer Gemeinde sein. Sie nimmt den Gemeinden die Aufgaben ab, die von ihnen nur mit sehr großem Aufwand oder überhaupt nicht wahrgenommen werden könnten. Dazu gehören u.a.:
Beschaffung der Visa und anderer Papiere; aufwändige Regelung der Sozialversicherung; Organisation der Reisen; Planung, Koordination und Ausrichtung der missionarischen Arbeit; Betreuung der Missionare vor Ort; Gewinnen neuer Missionare; Information und Öffentlichkeitsarbeit zum Thema Mission; u.v.a.m.

Wie finanziert sich die Missionsarbeit?
Wie die meisten Missionare sind auch wir darauf angewiesen, dass uns Gemeinden und Freunde finanziell unterstützen. Durch diese Spenden müssen das monatliche Gehalt, die Arbeitnehmer- und Arbeitgeberanteile zur Sozialversicherung und die laufenden Arbeitskosten abgedeckt werden. Sie gehen an die Missionsgesellschaft, die als Arbeitgeber die Sozialversicherungsbeiträge abführt und das Gehalt sowie die Arbeitskosten auf unser Konto weiterleitet.

Warum werden wir von zwei Missionsgesellschaften betreut?
Nachdem für uns klar war, daß wir in ein Land Südamerikas gehen wollten, erreichte uns die Information, dass die überkonfessionelle South America Mission (SAM) ein Missionarsehepaar für Peru suchte, um einheimische Gemeindeleiter und Pastoren im Amazonas-Urwald zu schulen.
Für die Zeit des Heimataufenthaltes und für versicherungsrechtliche Fragen benötigen wir auch eine Missionsgesellschaft mit Sitz in Deutschland. Das hat für uns das Missionshaus Bibelschule Wiedenest (MBW) übernommen, das auch Verbindungen zum Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (Baptisten) hat.
Wir werden also in Deutschland vom Missionshaus Wiedenest und in Peru von der SAM betreut.

SAM (South America Mission)
Die SAM ist eine evangelikale Mission, die seit 1914 besteht und in den fünf südamerikanischen Ländern Brasilien, Bolivien, Kolumbien, Paraguay und Peru tätig ist. Ein Schwerpunkt der Arbeit ist die Schulung von einheimischen Gemeindeleitern und -mitarbeitern, damit die Gemeinden aufgebaut werden und wachsen. Für dieses Ziel hat sich der überkonfessionelle Ansatz sehr bewährt.

In Peru gibt es folgende Arbeitsbereiche:

Ausbildung von Pastoren, Evangelisten, und Gemeindemitarbeitern an 5 Bibelschulen
Förderung der Evangelisations- und Gemeindegründungsarbeit
der Gemeinden in Pucallpa
Regelmäßige Einsätze von Ärzte-Teams im Urwald und in Pucallpa
Krankenhauspersonal in Pucallpa (OP)
Drogen- und Alkoholrehabilitation mit Schreinerausbildung
Herberge und Krankenstation für Indios
Religionsunterricht an öffentlichen Schulen
Heim für Behinderte mit öffentlicher Schule und Berufsausbildung
(konnte vollständig in einheimische Hände übergeben werden)
Missionsflugdienst für missionarische Einsätze, Krankentransporte usw.

Adressen unserer Missionsgesellschaften:

MBW Missionshaus Bibelschule Wiedenest
Missionsleiter: Horst Engelmann
Olperstr. 10, D-51702 Bergneustadt
fon (022 61) 406-153 / fax -155
www.wiedenest.de
Konto: 114 744, BLZ 384 500 00
Sparkasse Bergneustadt

SAM South America Mission
Director: Kirk Ogden
5217 S. Military Trail
Lake Worth
FL 33463, USA
fon (001) 561 - 965 18 33
fax 439 89 50
www.samlink.org